Zum Glück waren die Radieschen Schinken

In Berlin ist viel passiert. Und vieles davon war unglaublich lustig. „Ja, wieso steckt das Kabel dran?“, fragt M vom Bett aus, weil R ziemlich verwirrt ihm ein Aufladekabel zu reichen scheint. Im Zimmer ist es noch schummrig, weil die Vorhänge zu sind. R dreht sich halb um sich und schaut herum. „Ja, und warum liegt hier Stroh?“, fragt er mit vorwurfsvoller Stimme. Ich pruste los vor lachen. M springt R an und die beiden rangeln lachend auf dem Bett.

Als wir vor der schweizer Botschaft im Park im Schatten sitzen und Brötchen und Donuts miteinander teilen, fällt der Titel-Satz. „Zum Glück waren die Radieschen Schinken.“ Das sagt M, als er sein Brot betrachtet und ganz erleichtert seufzt, weil das was er für Radieschen gehalten hat eben doch glücklicher Weise keine Knolle ist. Die Brotauswahl will mit Bedacht getroffen werden!

Berlin war schön. Ich bin froh ein paar Tage alleine und dann mit anderen Menschen unterwegs gewesen zu sein. Ich bin dankbar für den vielen Sonnenschein und überhaupt so zu leben und zu reisen wie ich es tue. Die mittlerweile in meinem Freundeskreis fast berühmten „Ida-entdeckt-die-Welt-Reisen“ bzw Kurztripps haben auch ganz oft was von „Ida-entdeckt-Ida-Reisen“. Sie bringen mich mir selbst irgendwie immer ein Stück näher, oder legen Teile von mir frei die verschüttet waren. Berlin war gut für mich. Ich werde wieder kommen und das nicht nur, weil ich ungefährt 1000× and der theologischen Fakultät vorbei gelaufen bin und mein Vater weise meinte: ‚Dies ist ein Zeichen!☝️‘

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