„Angst, Potter?“

Wir sitzen hinten auf dem Rücksitz seines Kombis, im dunklen der Nacht, schon seit Stunden (die sich nicht danach anfühlen), wie zwei Teenager aneinander gekuschelt. Ich sitze zwischen seinen Beinen, lehne meinen Rücken an seine Brust. Er küsst sanft abwechselnd meine Haare und die Seite meines Gesichts die ihm halb zugedreht ist. Seine Arme umfangen mich. Wir atmen im Gleichtakt. Sein Herz pocht. Es ist ein intimer und absurd schöner Moment, der keine Zweifel kennt und die Gewissheit feiert: Das ist er jetzt. Das ist es jetzt. Nicht das hier im Auto und davor woanders, sondern das zwischen uns, das uns überallhin folgt.

Manchmal bäumt sie sich trotzdem für kurze Momente auf: die Panik. Vom Zweifel und schlechten Erfahrungen genährt. Kann das alles wirklich sein? Es fühlt sich so wahr an. So richtig. So absolut. Er geht mit all dem gut um. Kommuniziert klar und direkt und unverblümt.

„Angst, Potter?“, fragt er in mein Ohr hinein und spricht dabei doch nur Frieden und Sicherheit in mein Herz hinein.

„Träum weiter.“

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