Hass verliert immer

Ich bin im Konzert des Musikvereins, am Abend vor dem zweiten Lockdown. Nocheinmal schön anziehen und ausgehen, bevor wieder alles zu macht und ich hauptsächlich in Jogginghosen herumlungern werde. Als die Schießerei am Schwedenplatz und anderenorts losgeht, höre ich anstatt Schreien klassische Musik.

Alle wissen was von Montag auf Dienstag passiert ist. Diese Woche war es Wien. Letzte Woche war es Paris. In Syrien ist der Terror alltäglich. Österreich ist nicht allein. Österreich ist nicht besonders. Hass findet sich überall auf der Welt. Und er ist überall hässlich.

ABER

Hass verliert. Immer. Ganz egal wo. Die Frage ist nur wie viele Leben er auf seinem Weg nach unten mitreißt. Jedes ist zu viel. Nicht nur in Wien.

Österreich hat sich entschieden der Person die uns bedroht und verletzt hat keinen Namen zu geben. Außer einen: Oaschloch. In dieser Nacht haben wir bewiesen, von Oaschlechern lassen wir uns nicht unterkriegen. Ihnen rufen wir selbst im Feuergefecht zu: „Schleich di, du Oaschloch!“ Und das drückt die österreichische Seele aus. Wien geht nicht unter. Früher nicht und heute nicht.

Hass verliert immer. In Wien ist das nicht anders.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. amanita sagt:

    Ausgerechnet in Wien!

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