Eine Woche voller Tinder-Dates: Tim (das Beste kommt zum Schluss)

Das beste Date dieser Woche war das erste Date. Ich hoffe ihr erinnert euch noch alle an Tim, wenn nicht dann einfach nachlesen. Es verging jedenfalls kein Tag an dem er mir nicht einen guten Morgen wünschte, und eine gute Nacht und manchmal schrieben wir uns kurze Updates über unseren Tag. Das war irgendwie ganz nett.

Er war nie aufdringlich, immer sehr respektvoll und manchmal auch ganz lustig und das gefiel mir sehr. Abgesehen davon war unser erstes Treffen wirklich mit Abstand das beste erste Kennenlernen dieser Woche. Beim zweiten Treffen war ich dann ja nicht mehr soo überzeugt, aber ich bin auch recht gut darin mir Dinge madig zu reden bevor sie es sind, also beschloss ich Tim am Freitag nochmal zu treffen.

Wir trafen uns zum „Sterne schaun“ am vermutlich letzten lauen Herbstabend unserer Stadt und er hatte selbstgemachte Kekse seiner Mama dabei und selbstgemachte Zimtkringel und Tee und … plötzlich wusste ich wieso er gefragt hatte ob ich einen süßen Zahn hätte. Schon sehr süß, die Aktion!

Ich erzählte von meinem Tag und er von seinem und dann sprachen wir noch über andere und wieder andere Sachen. Letztlich war aber irgendwie klar, dass keiner von uns mehr tatsächlich so mega viel reden will. Zusammen schweigen ist auch ganz schön und so kam es, dass ich meinen Kopf an seine Schulter lehnte, als er seinen Arm um mich legte.

Wir saßen auf einer kleinen Bank, mit leichtem Ast-Überhang unter einem Baum, mit gerade genug Blick auf den Himmel. Der war allerdings leicht bewölkt. Seine Augen sind aber deutlich besser als meine es sind und ich ließ mir irgendwann die „Sterne zeigen“. Dafür konnte er sich strategisch gut hinter mich stellen, seinen Arm um meine Mitte legen und mich an sich ziehen. Ich lehnte mich in ihn hinein und folgte seiner ausgestreckten Hand mit meinen Augen, um irgendwo ein Sternennest zu erspähen. Anscheinend bin ich aber leicht blind, oder hab eben nur Augen für Tim, wie er zwinkernd analysierte.

In dem Moment sprach dann übrigens mein Handy mega laut aus meiner Hosentasche: „Das Ziel befindet sich links. Sie haben Ihr Ziel erreicht!“ Oh mein Gott wie peinlich! Fucking Handy Navigation, die sich anscheinend nicht richtig hat ausschalten lassen. Aber Tim lachte amüsiert und meinte total schlagfertig, sich in meinen Nacken beugend: „Aber ich steh doch hinter dir.“ Und dann küsste er sanft meinen Hals.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wie süß ist bitte das Ende. Ich schmelze dahin. Oh! Mein! Gott! Wie km Film❤❤❤❤

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    1. Ja ich weiß 🙈❤🙈 Es war fast unwirklich! Wie kann man so smooth sein??

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