Held meiner Träume

Es is spät in der Nacht und du atmest neben mir. Wovon ich träume, wenn ich träume, hast du mich gefragt. Ist schon ein paar Minuten her. Ich werde daran erinnert weil du in meine Dunkelheit und in das Zimmer hinein fragst: „Träumst du?“nicht nur generell, sondern jetzt gerade. „Nein. Ich denke nach.“

Eine Antwort so wahr wie alle meine Antworten sind. Auch Träume sind Gedanken. Solche die dich bis in den Schlaf hinein verfolgen und gerade deswegen wohl wichtig sind. Auf die eine oder andere Weise. Leise atme ich ein und aus, hinaus aus deiner Umarmung, weg von deinen Fragen.

„Und woran denkst du, wenn du träumst?“ Von der Freiheit. Von einem gelungenen Leben. Von langen Ritten am Strand und kurzen Distanzen zu Freunden. Von Flugtickets die nicht mehr als ein Butterbrot kosten, und die Umwelt nicht zerstören. Von Frieden- den in mir und in der Welt. Ich träume davon wie es ist aufzuwachen. Das träume ich sehr oft.

Held meiner Träume

-warst du nie.

Der Held

der mich hält,

vom Traum so viel wie ein Albtraum entfernt.

Das warst du vielleicht schon.

 

Wenn ich träume, dann Träume ich mir keine Männer als meine Helden, und keine Herzen in die Existenz. Auch dich nicht. Wenn ich träume dann meistens so, dass ich es beim Aufwachen vergesse. Und deswegen träume ich so gern- weil es Gedanken sind die mich verfolgen, ohne bedrohlich zu sein.

 

Meine Träume brauchen keine Helden.

Sie brauchen eigentlich nichts.

Außer ein bisschen Schlaf.

 

 

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