Ein verpatzes Interview und eine ordentliche Portion Beziehungskrise

Achja…wo soll ich anfangen? Beim Job-Interview das ziemlich in die metaphorische Hose ging? Ich trug Rock. Sahen die 4 Herren mit denen ich verabredet war aber gar nicht, weil alles über Video-Call ablief. Nunja. Es waren von Anfang an nicht die besten Voraussetzungen. Diese Video-Interviews machen mich nervös. Man sieht nie alle Gesichter und man verliert die Wirkung seiner eigenen Präsenz im Raum. Das ist zu meinem Nachteil. Ganz klar.

Abgesehen davon lief das Interview solala und dann irgendwann den Bach hinunter. Ich war nicht darauf vorbereitet, dass ich Europarecht abgeprüft werde, eine Briefing Note erstellen muss und auch dass mir Fragen teils auf Englisch und Französisch gestellt werden war nicht vorangekündigt gewesen. Viele Überraschungen die als ordentliche Herausforderung gekleidet waren. Ich mag ja Herausforderungen durchaus, aber das war 1 Stunde lang unangenehm. Ugh. Also vermutlich verpfuscht. Vermutlich wieder bei 0 beginnen. Vermutlich Träume begraben und dann drüber schlafen und neue zu finden, denen man im wachen Zustand wieder nachzujagen versucht. Weil ich das so mache. Weil ich halt so bin. Langsam könnten die Pläne dann aber auch mal klappen, ohne Umwege.

Und die Beziehungskrise? Ja die ist handfester als meine momentanen beruflichen Pläne und Aussichten. Wahnsinnig viel will ich darüber eigentlich gar nicht verlieren. Vermutlich auch weil ich Angst habe ihn zu verlieren. Dabei ist die Krise nicht mein verschulden, und auch nur indirekt seine. Es sind eben die Umstände und die roten Fahnen die überall aufpopen. Wenn das jetzt schon nicht 100% mein Ding ist– wirds dann noch werden? Solls das? Ab wann zieht man die Bremse? Schon bevor man in Not gerät? Ich denke ja. Aber denke ich da richtig?

Er bemüht sich. Und ich warte schon so lange auf jemanden der sich bemüht; um mich bemüht. Wie viel muss man fühlen um es genug zu nennen? Und dann stellt sich die Frage: genug für was genau?

 

Es ist mal wieder sehr anstrengend Ich zu sein. In meinem Kopf und außerhalb.

Danke für eure Aufmerksamkeit.

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