Tagebuch aus der Quarantäne. Tag 8: Eigenheim und Eigenverantwortung

Im Laufe des Tages wird verkündet, dass die Selbstinszenierung noch bis Ostermontag aufrecht erhalten werden soll. Das bedeutet Ostern ohne Fleischweihe, Osterfeuer, Palmbuschen-Tragen, und Eucharistiefeier. Am höchsten Fest der Kirche! Ohje ohje.

Angeblich soll auch das Wetter schlechter werden. Dann hilft mir der Garten auch nicht mehr ganz so viel. Werden wir wohl tatsächlich im Haus bleiben müssen. Ma. I mog net mehr.

Heute bin ich quengelig. Ich beobachte außerdem, dass ich- je länger ich zuhause bin- es immer mehr danach aussieht als hätte ich kein zuhause. Geht’s da noch wem so? Ich mutiere zum Sandler. Verstehe aber auch beim besten Willen nicht warum ich mir was andres als eine Jogginghose anziehen soll. Da wechsle ich ja schon aus der Pyjamahose. Es gilt als sehrwohl als anziehen!

Es war ein weitestgehend unspektakulärer Tag, dieser Freitag. Zumindest in Ö. Da sind alle recht zufrieden, weil sich nicht übermäßig viele Leute neu anstecken. Das ist gut. Das freut die Regierung. Und uns natürlich auch. In Italien haben sie derweil an einem Tag über 600 Tote. Ein Wahnsinn.

Über Fb habe ich in einer Gruppe unseren alten Fernseher verschenkt. Ich hoffe mal der der ihn abgeholt hat kann ihn auch wirklich brauchen. Wir werdens sehen. Die Übergabe erfolgte mit Sicherheitsabstand und quasi kontaktlos. Und problemlos.

Das war Tag 8.

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