Herzflattern im Gleischritt. Marsch!

Ich muss zugeben, dass ich dann doch nicht aufhören kann an ihn zu denken. Den Märchenprinzen. Der vor allem so märchenhaft geblieben ist, weil ich ihn vor meinem Turm habe stehen lassen. Ich denke es gab Türen. Ich bin weniger Rapunzel und nur ein bisschen Dornröschen, indem ich die richtig guten Typen meist verschlafe und zu unvernünftigen Entscheidungen neige, die mir manchmal böse weh tun. Außerdem hab ich einen zml überfürsorglichen Papa, der vermutlich nicht nur Spinnräder in seinem  Königreich verbrannt hätte, um mich zu schützen….aber kommen wir zu den Gedanken, die ich mein Märchen nenne.

Es war einmal, vor gar nicht allzulanger Zeit, also quasi gut einem Jahr, ein junger Mann. Ein blaublütiger Blondschopf mit schiefem Lächeln und mäßigem Bartwuchs und den spinndeldürrsten Beinen denen die Prinzessin jemals Beachtung geschenkt hatte. Aber Beachtung schenkte sie ihnen. Und dem Prinzen auch. Er hatte nämlich eine Art an sich die man fast schon Charme nennen könnte und sie mochte seine Stimme und wie unsicher er in ihrer Answesenheit wurde. Sie mochte auch seine Brüder und die Tatsache, dass sie sich für viele der selben und dann doch genügend unterschiedliche Dinge begeisterten.

Die Prinzessin ließ sich zu einer Schwärmerei hinreißen. Machte aber in der Annäherungsphase den Fehler sich ihm nicht anzunähern und ihn wiederholt, vollkommen gegen ihren eigentlichen Wunsch, abblitzen. Ihre Freundinnen schimpften sie deswegen schrecklich. Und sie hatten vollkommen recht. Nichtmal auf den Märchenball am Schloss folgte sie ihm. Ja gibts denn sowas?!

Sie habe zu viel zu tun! Sagte sich die Prinzessin. Und überhaupt müsse er sich eben mehr bemühen. Sie nochmal und nochmal auffordern und einladen und andere Wege finden mit ihr Zeit zu verbringen. Wenn er der Richtige wäre, dann würde er schon alle Wirdigkeiten überkommen. Auch die Prinzessin selbst. Die Verliebtheit verlor sich irgendwo zwischen unglücklicher Kommunikation, katastrophalen Signalen und der großen Distanz.

Gut ein Jahr später aber hat sich das hochmütige Herz der Prinzessin, in den kalten Wintermonaten, erwärmt. Sie hat sich nochmal von ihren Freundinnen beraten lassen und beschlossen ihre Schlosstore dem Prinzen einladend zu öffnen. Um das nicht zu tun, denkt sie eindeutig zu viel an ihn. Sie hat ihren trotzigen Untertanen, den Emotionen, Schmetterlinge befohlen. Am besten im Gleichschritt mit denen es Prinzen. Aber das werden wir noch sehen. Der Befehl lautet jedenfalls: Marsch!!

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Der Märchenprinz ist aber jetzt nicht wieder der Froschprinz oder? Ich bin ganz durcheinander vor lauter Prinzen und Märchen und hoffe, du bist wirklich eher Dornröschen als die Prinzessin ohne Namen aus dem Froschkönig🙊😅

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    1. Nein! Nicht der Froschprinz! Oh Gott!

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