So Much Uni. So Little Life.

Dieses Semester ist das Semester aus der Hölle. Naja, eigentlich auch nicht, weil es das letzte Semester für mich ist und ich froh sein kann, dass das tatsächlich so ist. Aber Leute, der Aufwand den ich hier die nächsten paar Monate betreiben muss ist UNREAL.

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Auf die Frage „Hast du Zeit?“ kann ich eigentlich bis Mitte August ganz getrost mit „NEIN!“ antworten. Weil dem nämlich echt so ist. Ich falle morgens müde aus dem Bett und falle genau dort abends wieder noch müder hinein. Wenn ich Glück habe, dann komme ich Mittags kurz nachhause. An den Seminar-freien Vormittagslöchern schreibe ich an Arbeiten und Texten oder begebe mich dafür in die Untiefen der Literaturrecherche.

Meine Verschnaufpausen finden vom Weg in die Schule nachhause statt, oder abends, wenn ich gegen 20 Uhr von der Uni komme. Dann liege ich wie jetzt am Sofa, schaue einen Film, versuche meinen Bauch voll Nudeln zu beruhigen und nicht einzuschlafen. Weil ich garantiert noch etwas für den nächsten Tag vorbereiten muss. So much uni. So little life.

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Ich versuche mich vom Stress nicht auffressen zu lassen. Aber es fühlt sich so an als würde das ein ständiger Versuch bleiben. Es hilft, dass ich weiß warum ich das hier so mache wie ich es mache. Ich will fertig werden. Wirklich, wirklich, wirklich. Und da ist es mir wert, dass es mich jetzt gerade ein bisschen sehr arg hin und her schmeißt vor lauter Deadlines, Planungen und Abgaben. Das hier hat ein Ende. Ende Juli. Gut, dann muss ich im August auch noch aus meiner Wohnung ausziehen und eine neue gefunden haben etc. etc. etc. Aber…das ist dann anderer Stress.

Und irgendwie tut es auch gut zu wissen, dass ich diesem Stress jederzeit ein Ende machen könnte. Ich bin kein Opfer (des Bildungssystems und der Gesellschaft) im eigentlichen Sinne. Ich mache mich nur temporär ein bisschen dazu. Willige irgendwie ein. Die Zügel behalte ich dabei aber in der Hand. Die Entscheidungskraft liegt nachwievor bei mir.

Ich teile euch das mit, weil es sein kann, das in nächster Zeit nicht mehr ganz so viel hier los sein wird. Es ist ja schon deutlich weniger los als früher. Das hat mehrere Gründe, aber der größte Faktor ist sicher die Uni. Und die nächsten Monate über werde ich noch viel deutlicher Unis little bitch sein als zuvor. Vollkommen ruhig wird es hier aber nicht- keine Sorge. Schreiben auf diese Art entspannt mich sehr und immer mal wieder passiert auch jetzt noch Zeugs über das ich mir am besten in Blog-Schreibform Gedanken machen und diese ordnen kann.  Und sobald mein Liebesleben wieder existiert, werde ich boy stuff in selbst-therapeutischer Form hier thematisieren. Promise.

Und wer mich und meine 2Cent-Senf-Meinung vermisst, der findet mich ja auch hier.

Lots of love ❤

tenor (1)

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. christophrox sagt:

    Jungs-Drama? Dann kann ich endlich wieder meine Augen-Muskulatur trainieren 💪

    Gefällt mir

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