Sonntags-Sorgen #4

Ich habe diesen Sonntag von keinen Sorgen zu berichten. Außer vielleicht der Uni und dem Zeitdruck und dem Stress (den ich mir mache) und den Zweifeln die ich habe. Aber alles nur bezüglich meines Stdiums und irgendwie mag ich mir da meine verschreckten Gedanken gar nicht in Schreib/Wort-Form umformulieren.

Stress habe ich aber auch privat, wenn ich es mir so recht (schreib)überlege. Es ist anstrengend so viele Freunde zu haben, in so vielen Gruppen aktiv zu sein. 😉 Dass andere ihr Leben nicht so verplanen und leben wird mir erst bewusst, wenn andere mich darauf aufmerksam machen. Es nervt mich in letzter Zeit auch, gerade deswegen, so unflexibel zu sein. Auf ein „Hey, hast du spontan Lust auf Kaffee?“, oder dergleichen mehr kann ich meistens nur anworten: „Lust schon, aber Zeit nicht.“ Gar nicht, weil ich so viel mit lernen und arbeiten beschäftigt wäre (schon auch, aber nicht nur, vielleicht sogar zu wenig), sondern weil ich schon mit jemandem zum Mittagessen verabredet bin, oder zum Eis-essen. Ich treffe mich mit Freunden kaum mehr einfach so auf iwas, sondern ich verpacke sie sehr geschickt in meinen Tagesablauf. Heute mit Niko frühstücken, dann mit Skippy und Becker Mittagessen und am Abend, vor dem Theater, mit Michi auf ein kleines Bier. Dann habe ich auch nicht so ein schlechtes Gewissen, wegen meinem Lernpensum. Essen muss ich schließlich.

Die allermeisten meiner Texte, ploppen übrigens einfach so  aus mir raus. In meinem Alltag muss ich so viele akademische Texte verfassen, die alle suuuuuper recheriert und gegengelesen und wieder-bearbeitet werden müssen. Jedes Wort und jede Formulierung muss 10000x überelgt sein und schreiben ist einfach nur mühsam und übre weite Strecken feudlos. Bei meinem Blog hier soll das nicht so sein. Texte flutschen zu Themen einfach aus mir raus und damit hat es sich dann auch. Ich lese mir kaum mehr etwas durch, nachdem ich es einmal in die Tastatur gehaut habe und fühle mich deswegen kein bisschen schlecht. An dieser Stelle möchte ich mich dann aber doch bei euch entschuldigen, falls es hin und wieder ein bisschen mühsam ist, meine Beiträge zu lesen (Beistrichsetzung, Wört verschusselt….). Besonders leid, tut es mir aber nicht.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Johanna sagt:

    Ach, aber das ist genau das, was ich an deinen Texten mag!
    Ich hab dich zufällig mal auf Studiblog gefunden und kehre fast täglich zu deinem Blog zurück und freue mich über neue Texte:) Machs einfach weiterhin genau so..
    grüße aus deutschland:)

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    1. Danke Johanna 😉 Das freut mich!

      Gefällt mir

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